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ab 6,78 EUR
incl. 19 % UST exkl. Versandkosten
2,71 EUR pro 100 g
Art.Nr.: 2008121821AD
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AKEMI® Poly-Glas ist ein Zweikomponenten-Spachtel auf Basis in Styrol gelöster,
ungesättigter Polyesterharze mit Glasfaserzusatz. Das Produkt zeichnet
sich durch folgende Eigenschaften aus:
- gute Ziehfähigkeit durch geschmeidige Konsistenz
- hohes Füll- und Standvermögen; es sind großflächige Schichtdicken bis 5
mm, bzw. kleinflächige Schichtdicken bis 10 mm in einem Arbeitsgang möglich
- gute Überbrückung kleinerer Löcher (bis ca. 3 cm Durchmesser) und Risse in
GFK-Teilen, bzw. sehr gute Klebeeigenschaften bei GFK-Teilen
- schnelle Aushärtung (10-15 Minuten)
- leichte Schleifbarkeit und hoher Abrieb
- sehr gute Haftung auf Metall (Eisen, Stahl, Aluminium), Holz, Stein und verschiedenen
Kunststoffen (z.B. Hart-PVC, Polyester) auch bei höheren
Temperaturen (bis ca. 100°C)
- durch die speziellen Füllstoffe hat das Produkt flammhemmende Eigenschaften
- beständig gegen Wasser, Benzin, Mineralöle, verdünnte Laugen und Säuren.
Einsatzgebiet: AKEMI® Poly-Glas wird hauptsächlich bei der Herstellung, Verarbeitung und
Reparatur von GFK-Teilen (Wohnwägen, Tanks, Booten), zum Überbrücken
von Löchern und Rissen sowie zum Verstärken und Verkleben angewandt.
Gebrauchsanweisung: 1. Der Untergrund muß entrostet, entfettet, trocken, staubfrei und leicht angerauht
sein. Nicht ausgehärtete Altlackierung oder thermoplastische Acryllackierung
muß entfernt werden.
2. Zu einer Menge von 100 g Spachtel werden 1-4 g Härterpaste rot zugegeben
(1 g entspricht ca. 4-5 cm aus der Schraubtube).
3. Beide Komponenten werden solange miteinander vermischt, bis ein homogener
Farbton erreicht ist; die Mischung bleibt ca. 2-6 Minuten verarbeitungsfähig.
4. Für die Behandlung von Löchern bringt man die nötige Mischung auf eine
Polyethylen- oder Polypropylenfolie auf und drückt diese auf das zu schließende
Loch. Nach der Aushärtung kann die Folie einfach abgezogen werden.
5. Nach 15-30 Minuten kann der ausgehärtete Spachtel bearbeitet werden
(schleifen, bohren, fräsen).
6. Wärme beschleunigt, Kälte verzögert die Aushärtungsreaktion.
7. Die bearbeitete Spachteloberfläche kann mit allen handelsüblichen Füllern
und Lacken überarbeitet werden.
8. Arbeitsgeräte können mit AKEMI® Nitro-Verdünnung gereinigt werden.
Besondere Hinweise: - Zum Schutz der Hände AKEMI® »Der flüssige Handschuh« anwenden.
- Bei metallischen Untergründen sollte in möglichst kurzem Zeitabstand nach
dem Schleifen gespachtelt werden, um eine Haftungsverminderung zu vermeiden.
- Härtermengen über 4 % vermindern die Haftung und können die Oberflächentrocknung
verschlechtern.
- Härtermengen unter 1 % verzögern die Aushärtung, bzw. bei niedrigen Temperaturen
erfolgt eine unvollständige Aushärtung und die Oberfläche bleibt
stark klebrig.
- Vor dem Überlackieren mit 2-K Acryllack sollte zur Vermeidung einer Blasenbildung
eine Grundierung oder ein Non-Sanding-Sealer aufgetragen werden.
- Soll das Produkt in dickeren Schichten aufgetragen werden, sollte mit möglichst
wenig Härter, bzw. in mehreren Schichten gearbeitet werden.
- Ausgehärteter Spachtel kann nicht mehr mit Lösungsmitteln, sondern nur
noch mechanisch oder durch hohe Temperaturen (> 200°C) entfernt werden.
- Bei richtiger Verarbeitung ist der ausgehärtete Spachtel nicht gesundheitsschädlich.